20.07.2016, 09:21 Uhr

Michael Eggers, Kreisvorsitzender, zur Verkehrspolitik der CDU

„Ein Problem mit mehreren Ursachen verschwindet nicht durch ein vermeintliches Allheilmittel: Feinstaub und Stickoxide verpuffen nicht durch Plaketten auf der Windschutzscheibe. Wenn wir bessere Luft haben wollen, müssen wir systematisch an mehreren Punkten ansetzen. Das sagt uns die Wissenschaft und das zeigen die Wirkung und auch Nichtwirkungen zahlreicher Umweltzonen“, sagt CDU-Kreisvorsitzender Michael Eggers.

Oldenburg –

„Am Ende entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, welches Verkehrsmittel sie nutzen. „Die CDU möchte niemanden bevormunden. Um eine wirkliche Alternative zu bieten, müssen gute Radwege und ein attraktives Busangebot zur Verfügung stehen. Nur so schaffen wir Anreize, bei Stadtfahrten auf das Auto zu verzichten“.

„Ziel unserer Verkehrspolitik ist es, den Verkehr flüssiger zu gestalten, die Radwege zu verbessern und ein attraktiveres Busangebot zu schaffen“, so Eggers weiter.

Um den Ausstoß von Stickoxiden zu vermindern, sieht er die dringende Notwendigkeit den Verkehrsfluss zu optimieren. Hierzu wäre eine Änderungen der Ampelschaltungen sinnvoll, um mehr „grüne Wellen“ zu schaffen.

Als weitere Maßnahme nennt Eggers eine deutliche Verbesserung des derzeitigen Busangebotes. Im Kommunalwahlprogramm der CDU sind daher Forderungen für die Einrichtung von Express-Buslinien und stadtteilverbindende Linien zu finden. Diese neuen Buslinien würden das zeitraubende und umständliche Umsteigen am ZOB als Hauptknotenpunkt ersetzen. „Man muss den Bürgerinnen und Bürgern attraktive und lebensnahe Alternativen zum Auto bieten, nur so können wir die Luftqualität in Oldenburg nachhaltig verbessern“, stellt der Kreisvorsitzende fest.

Und ein Beispiel hat er auch gleich zur Hand. „Wenn man beispielsweise von Alexanderfeld, Bürgerfelde oder Ofenerdiek nach Wechloy möchte, geht dies grundsätzlich nur über die Innenstadt. Da ist man mit dem Auto deutlich schneller und komfortabler unterwegs. Hier wäre eine Buslinie, die über „Am Heidbrook“ und „Brookweg“ führt eine gute Idee für eine stadtteilverbindende Buslinie.