Klaukien: Private Flächen für Graffiti-Sprayer zur Verfügung stellen – CDU vermittelt
Freitag, 6. November 2009
Vorschlag von SPD und Grünen führt zur Verschandelung des Stadtbildes

Im Zusammenhang mit dem „Graffiti-Vorstoß" von SPD und Grünen hat der CDU-Kreisvorsitzende die Suche nach Wandflächen auf Privatgrundstücken, z.B. bei
Gewerbetreibenden, vorgeschlagen. „Der Vorschlag von SPD und Grünen führt zur
Verschandelung des Stadtbildes", sagte Klaukien. Auf der einen Seite würden die
Werbemöglichkeiten der Gewerbetreibenden im öffentlichen Straßenraum beschränkt und nun sollen großflächige Graffitis ermöglicht werden. „Das ist inkonsequent und passt nicht zusammen", erläuterte der CDU-Chef seine Kritik.

Fragwürdig sei zudem, dass SPD und Grüne zu Lobbyisten von Straftätern machen
würden. „Wer fremdes Eigentum beschädigt, muss zunächst bestraft werden," betonte der CDU-Kreisvorsitzende. Zudem wollte SPD und Grüne ihre Pläne auf fremdem Eigentum verwirklichen. Die Wandflächen unter den Autobahnbrücken gehörten schließlich zum Eigentum des Bundes, erläuterte Klaukien.

Der CDU sei aber klar, dass Graffiti-Sprayer, denen es um Kunst und nicht um die vorsätzliche Verschandelung von Wandflächen ginge, für Ihr Hobby Flächen benötigten. Aus diesem Grund bittet nun der CDU-Chef um Mithilfe aus der Oldenburger Bevölkerung. Wer geeignete Flächen kennt bzw. zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter 0441 / 1818 388 melden und die gesammelten Daten werden dann den Behörden bzw. dem Jugendausschuss zur Verfügung gestellt. „Wir wollen mit dieser Initiative die Diskussion beenden und einen Schritt nach vorne gehen. Die Forderung der SPD und Grüne geht in die falsche Richtung", meinte Klaukien.

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